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Kleist-Festtage 2016

Shakespeare, Kleist und Co.

Liebes Festivalpublikum,

mit dem Thema der diesjährigen Kleist-Festtage »Shakespeare, Kleist & Co.« nähern wir uns spielerisch gleich einer Vielzahl an Dichtern, Musikern und Schauspielern. Ausgangspunkt ist William Shakespeares 400. Todestag. Sein dichterisches Erbe inspiriert und beschäftigt bis heute ganze Generationen von Künstlern weltweit – so auch Heinrich von Kleist.

Die Ausstellung Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer? im Kleist-Museum widmet sich den Beziehungen zwischen diesen großen europäischen Dichtern. Eine offene Werkstatt unter dem Motto Schlag nach bei Shakespeare… und lies weiter bei Kleist! lädt in der zweiten Festivalwoche im Kleist-Museum ein, beide spielend, sehend, lesend, hörend, schreibend gegenüber zu stellen und zusammen zu bringen. Inspirationen, Relationen, Interpretationen und Variationen begleiten uns auf vielfältige Art und Weise durch das gesamte Programm, das mit verschiedensten Theater-, Film- und Veranstaltungsformaten aufwartet.

Darunter sind Vorstellungen, die eigens für das Festival produziert wurden bzw. ihre Premiere in Frankfurt (Oder) mit uns feiern. Beim Poetry-Slam und Dichterwettkampf Dead or Alive wird es nicht nur eine Wiederbegegnung mit Diether Jäger und Mathieu Carrière geben, sondern Sie sind bei dieser Casting-Show als Publikum gefragt, ob Shakespeare, Kleist oder Co. der beste Poet ist. Prominent geht es weiter mit Christian Redl, der François Villon interpretiert oder mit Jan Plewka und seinem legendären Rio-Reiser-Abend. Um Betrachtungsweisen – diesmal von bildender Kunst – geht es in dem Theaterbestseller NippleJesus von Nick Hornby, gespielt von Stefan Stern.

Natürlich darf eine echte Schreibwerkstatt bei einem so breit angelegten Dichter-Festival nicht fehlen: Sankt Spiritus präsentiert die Arbeitsergebnisse der Workshopteilnehmer von Carmen Winter. Aus einer Königsklasse der Schreibwerkstätten kommt übrigens auch unser Kleist-Förderpreisträger Thomas Köck, mit dessen Uraufführung von paradies fluten das ganze Kleist Forum bespielt wird.

Und wo bleibt Kleist? Jenseits des Museums kommen Sie ihm – und Shakespeare – mit dem Bremer Gastspiel Die Familie Schroffenstein so nah wie in keiner anderen Inszenierung. Während im Kleist Forum die Kleistsche Tragödie um zwei Liebende, die ein Familienzwist tötet, gezeigt wird, ist im Kleist-Museum der »Urstoff«, Shakespeares Romeo und Julia in der Verfilmung von Franco Zeffirelli zu sehen. Im Kleist-Museum nimmt der Dichter aus Frankfurt naturgemäß einen breiten Platz ein: Im Vorfeld der Schroffenstein-Aufführung laden wir in den Kleist-Salon zu einer Werkeinführung ein. Wenige Tage später liest Franziska Ritter, Schauspielerin und Regisseurin, die Erzählung Die Verlobung in St. Domingo. Als mögliches »Inspirationsstück« dieser Erzählung zeigen wir zum Abschluss der Kleist-Festtage William Shakespeares Tragödie Othello in der 1952er Verfilmung von Orson Welles. Und am letzten Festivalsamstag freuen wir uns auf eine besonders Schöne Vorstellung: In Gesprächen mit Hans-Dieter Schütt entstand die gleichnamige Autobiografie Dieter Manns, die ein halbes Jahrhundert Theatergeschichte Revue passieren lässt.

Theater und Film, Lesung und Gespräch, großer Saal und kleiner Salon, junge Talente und Bühnenstars – das Angebot ist hoffentlich verlockend: Mit einem Festivalpass oder unserem Familienticket können Sie mit den Kleist-Festtagen eine echte Freundschaft eingehen und besonders günstig an allen Veranstaltungen teilnehmen.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit Ihnen!

Anette Handke & Florian Vogel

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Veranstalter
Messe und Veranstaltungs GmbH - Partner der Kleist Festtage 2011 Kleist-Museum - Partner der Kleist Festtage 2011
Medienpartner
antenne brandenburg - Partner der Kleist Festtage 2011 radioeins - Partner der Kleist Festtage 2010
Partner & Förderer
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