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Schauspiel von Christian Dietrich Grabbe 2000 Jahre sind vergangen seit jener legendären Schlacht im Teutoburger Wald. Hermann, Fürst der Cherusker, führt die untereinander zerstrittenen germanischen Reiche und die Natur des Teutoburger Waldes selbst in die Schlacht gegen die Fremdherrschaft der Römer und besiegt die übermächtige Armee. Das Stück, auf Grund der Vereinnahmung durch die Nazis jahrzehntelang diskreditiert, lohnt den genauen Blick auf das Geschehen. Denn Grabbe fängt in grandiosen Volksszenen die Einzigartigkeit eines jeden Menschenlebens ein, um im nächsten Moment zu zeigen, wie es zur Masse formiert und der blutigen Posse Krieg zum Opfer fällt. Anschließend Live-Musik mit „Septemberstrauch“ im Foyer. Kleist Forum / Großer Saal / 20 Uhr / Eintritt 16,- / 14,- Euro Kleist-Museum / Einführung: Die Herrmannschlacht / 18.30 Uhr / Eintritt frei |
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Lustspiel von Heinrich von Kleist Obergott Jupiter nimmt die Gestalt des thebanischen Heerführers Amphitryon an, um mit dessen Frau Alkmene ins Bett gehen zu können – für Alkmene eine unvergessliche Liebesnacht. Für den echten Amphitryon wird die Heimkehr zum Albtraum: Statt der Komödie vom gehörnten Ehemann schrieb Heinrich von Kleist sehr frei nach Molière eine tragische Geschichte um Identität und Authentizität. Anschließend Live-Musik mit „Colbinger“ im Foyer. Kleist Forum / Großer Saal / 19.30 Uhr / Eintritt 16,- / 14,- Euro |
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frei nach der Novelle von Heinrich von Kleist Der Händler Kohlhaas will mit seinen besten Pferden auf einen Markt in Dresden ziehen, wird aber von den Leuten des Junkers von Tronka festgehalten und zu dessen Burg gebracht. Als Pfand muss er zwei seiner Pferde und den Knecht zurücklassen. Die Pferde werden missbraucht, der Knecht aus der Burg gejagt. Kohlhaas klagt Wiedergutmachung ein, doch man verweigert ihm sein Recht. Getrieben von Unverständnis und Wut beginnt ein Amoklauf: Selbstjustiz für Gerechtigkeit. Michael Kohlhaas - ein kaltblütiger Mörder? Ein Terrorist? Ein Widerstandskämpfer? Kleist Forum / Studiobühne / 10 Uhr und 19.30 Uhr / Eintritt 11,- / 9,- Euro |
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Ein partizipatives Theaterprojekt von Kleists Novelle geht auf einen historischen Kohlhaas zurück, der in Tempelberg, im heutigen Landkreis Oder-Spree, geboren wurde. In „Michael Kohlhaas“ zeichnet Kleist das Leben des „rechtschaffenen” Mannes nach, der im Kampf für sein persönliches Recht alles riskiert. Von Station zu Station folgen wir dem kleistschen Helden auf seinen verschlungenen Wegen durch die Gemeinde Tempelberg – bis hin zum Richtplatz. Gemeinde Tempelberg / 19 Uhr / Eintritt frei / Angebot: Busshuttle von Frankfurt (Oder) nach Tempelberg für 10,- Euro (Anmeldung unter 0335. 40 10 120). Kleist-Museum / Einführung: Michael Kohlhaas / 18 Uhr / Eintritt frei Mit freundlicher Unterstützung von |
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Chorisches Open-Air-Theater nach Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“ Regie: Hans-Joachim Frank Das Käthchen von Heilbronn, Tochter eines begüterten Bürgers, lässt alles stehen und liegen, verlässt Vater und Bräutigam, folgt einem Traum und wird zuletzt kaiserliche Prinzessin von Schwaben… Was klingt wie ein Märchen oder eine Heiligensage lässt als chorisches Theaterspektakel in den Köpfen der Spieler und Zuschauer Bilder entstehen, die reale Gegebenheiten und Bürger Frankfurts und Sùubices einbeziehen. Chor, Choreografie und eine eigens dafür komponierte Musik (Uraufführung!) tragen den Rhythmus der kleistschen Sprache. ab 18 Uhr Markttreiben, 19.30 Uhr Kleist-Andacht mit Pfarrerin Katharina Falkenhagen auf dem Marktplatz Marktplatz Frankfurt (Oder) / 20 Uhr / Eintritt frei Mehr Infos zum Stück und den Beteiligten gibt’s auch unter http://kaethchenprojekt.blog.de/ |
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Wandertheater Ton und Kirschen Menschentheater als Puppenspiel, Puppentheater als Menschenspiel: Sieben Künstler und eine ganze Schar von Puppen und Marionetten lassen die Grenzen zwischen Schein und Sein, zwischen Bewegendem und Bewegten verschwimmen. Wer lenkt da wen? Ein Zitat aus Kleists Aufsatz „Über das Marionettentheater“ dient als Leitmotiv für dieses traumartige, fantastische Material- und Bewegungstheater. Marienkirche / 21.30 Uhr / Eintritt 8,- Euro |
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Schauspiel von Anne Rabe (Kleist-Förderpreisträgerin 2008) Ein junger Mann, der die DDR nur sieben Jahre lang erlebte, bevor es sie nicht mehr gab, und der seine Erinnerungen größtenteils über die Elterngeneration speist, will einen kurzen und unaufwändigen Dokumentarfilm über seine Familie in Rostock-Lichtenhagen drehen, um sich damit an der Filmhochschule zu bewerben. Ungewollt kommt er dabei einer schmerzhaften Vergangenheit auf die Spur, die er selbst bisher geleugnet hat. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „20 Jahre Mauerfall” Kleist Forum / Studiobühne / 19.30 Uhr / Eintritt 11,- / 9,- Euro |


