kleist 2011

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Schülerprojekt: Kleist malen!

Eine ganze Klasse nähert sich Herrn K. aus F. an der O… Im Rahmen des Projekts „Kleist-Klasse“ beschäftigt sich die 8L des Karl-Liebknecht-Gymnasiums nun schon im dritten Jahr mit Kleist, seinen Lebensspuren und Texten. Nach den erfolgreichen Inszenierungen „Kleist spielen!“ (2007) und „Kleist lesen!“ (2008) setzen sich die Schülerinnen und Schüler jetzt unter dem Motto „Kleist malen!“ mit dem Dichter bildkünstlerisch auseinander.

Kleist-Museum / Di., 13.10. bis Do., 15.10., jeweils von 9 bis 12 Uhr
Präsentation: Fr., 16.10., 11 Uhr / Eintritt 2,- (erm. 1,-) Euro

 

Ausstellung: Dichter im Warenkorb. Kleist-Objekte von A bis Z

Aus den Sammlungen des Kleist-Museums und aus dem Besitz von Burkhard Wolter zeigen wir mehr als 150 Exponate, die mit Kleist-Porträts oder Kleist-Zitaten versehen sind oder mit dem Namen Kleist werben. Neben den obligatorischen Ansichtskarten mit Kleist-Motiven im Wandel der Zeit reicht die Produktpalette vom Bierdeckel über die Ofenkachel bis hin zum Zigarettenpapier und macht auch vor Kitschigem, Skurrilem und Kulinarischem nicht Halt …

Kleist-Museum / Eröffnung: Di., 13.10., 16 Uhr / Eintritt zur Eröffnung frei
Ausstellung täglich von 10 bis 20 Uhr / Eintritt 3,- ( erm. 2,-) Euro
Führungen: Sa., 17.10. und So., 18.10., jeweils 15 Uhr / 2,- Euro (zzgl. Eintritt)

 

Ausstellung: Amphitryon

Die Ausstellung zeigt Skizzen und Kostümentwürfe von Renée Hendrix.
Kleist Forum / Wandelhalle / Öffnungszeiten jeweils zu den Veranstaltungen und während der regulären Kassenöffnungszeiten / Eintritt frei

 

Eröffnung der Kleist-Festtage und Verleihung

Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker 2009

Zur Eröffnung der Kleist-Festtage wird auch in diesem Jahr der Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker verliehen. Der jährlich von der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) ausgelobte Preis ist richtungweisend für die Entwicklung neuer Dramatik und Wegbereiter vieler, mittlerweile international renommierter Autoren. Der Preis ist dotiert mit 7.500 € und verbunden mit einer Uraufführung. Aus insgesamt 150 Einsendungen neuer Theatertexte wählte die Fach-Jury das Preisträgerstück aus. Die Laudatio auf das Stück hält der Dramatiker Lutz Hübner.

Kleist Forum / Foyer / 18.30 Uhr / Eintritt frei

 

Künstler- und Autorengespräch: Frankfurter Kleist-Salon

Der „Salon”, ein privater gesellschaftlicher Treffpunkt für Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen vom 18. Jahrhundert bis heute, findet seine aktuelle Entsprechung in diesem facettenreichen Abendprogramm. Im Mittelpunkt stehen die Gäste, die Auszüge aus eigenen Programmen lesen, singen und aufführen und im Rahmen einer moderierten Talkrunde Auskunft zu ihrem persönlichen Verhältnis zu Kleist geben: Mathieu Carrière (Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur), Christoph Hein (Schriftsteller, Übersetzer und Essayist), Hans-Eckardt Wenzel (Liedermacher und Lyriker) und der Puppenspieler Peter Waschanski. Anschließend Live-Musik mit Hans-Eckardt Wenzel und Band.

Kleist Forum / Großer Saal / 20 Uhr / Eintritt 14,- / 12,- Euro

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Das Streitgespräch: Mein Kleist im Warenkorb

Ausgehend von der eigenen, subjektiven Sichtweise auf Heinrich von Kleist und mit Blick auf das Kleist-Jahr 2011 diskutieren die Ausstellungsmacher mit Autoren, Künstlern, Politikern und Mediengestaltern über die Aktualität Kleists und die möglichen und verunmöglichten Zugänge zu seinem Leben und Werk.

Kleist-Museum / 11 Uhr / Eintritt frei

 

Autorenlesungen: Kerstin Kempker, Regina Scheer, Thoma Gsella

Drei Autoren – Thomas Gsella, ehemaliger Chefredakteur der Satirezeitschrift „Titanic“, Kerstin Kempker, Stipendiatin im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, und Regina Scheer, Stipendiatin auf dem Kunersdorfer Musenhof – lesen während der Kleist-Festtage an Frankfurter Schulen aus ihren Werken, erzählen von ihrem Leben als Schriftsteller und stellen sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Thomas Gsella, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Mi., 14.10., 10 Uhr und Karl-Liebknecht-Gymnasium, Do., 15.10., 10 Uhr
Kerstin Kempker, Oberschule Heinrich von Kleist, Mi., 14.10., 10 Uhr
Regina Scheer, Sportschule, Do., 15.10., 10 Uhr

 

Lesung: Kleist zu Mittag

Lesung kleistscher Werke mit Autoren aus Frankfurt (Oder) und der Region
Eine ganz besondere Mittagspause lässt sich in der Stadt- und Regionalbibliothek erleben: ausgewählte Werke Heinrich von Kleists, gelesen von Autoren, deren Heimat in Frankfurt (Oder) und der Region ist. Gerade richtig für die kleine, inspirierende Flucht aus dem hektischen Alltag, erfrischend für Geist und Bauch gleichermaßen, denn mitgebrachte Pausenbrote dürfen vor Ort verzehrt werden.Stadt- und Regionalbibliothek (Haus 1) Bischofstr. 17


Lesung jeweils von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr / Ohne Voranmeldung / Eintritt frei
Mi., 14.10., Kerstin Welke und Klaus Trautmann
Do., 15.10., Gerhard Hoffmann und Maik Altenburg
Fr.,16.10. Carmen Winter und Ines Gerstmann
Sa., 17.10., Sonja Daemen und Jürgen Barber

 

Aufführung: Die Hermannsschlacht

Schauspiel von Christian Dietrich Grabbe
Neue Bühne Senftenberg
Regie: Sewan Latchinian

2000 Jahre sind vergangen seit jener legendären Schlacht im Teutoburger Wald. Hermann, Fürst der Cherusker, führt die untereinander zerstrittenen germanischen Reiche und die Natur des Teutoburger Waldes selbst in die Schlacht gegen die Fremdherrschaft der Römer und besiegt die übermächtige Armee. Das Stück, auf Grund der Vereinnahmung durch die Nazis jahrzehntelang diskreditiert, lohnt den genauen Blick auf das Geschehen. Denn Grabbe fängt in grandiosen Volksszenen die Einzigartigkeit eines jeden Menschenlebens ein, um im nächsten Moment zu zeigen, wie es zur Masse formiert und der blutigen Posse Krieg zum Opfer fällt.

Anschließend Live-Musik mit „Septemberstrauch“ im Foyer.

Kleist Forum / Großer Saal / 20 Uhr / Eintritt 16,- / 14,- Euro


Vorprogramm im Foyer / 19.30 Uhr: Lecture-Performance - Ich, ich und Hermann von und mit Stephan Lohse und Christian Pfütze

Kleist-Museum / Einführung: Die Herrmannschlacht / 18.30 Uhr / Eintritt frei

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Aufführung: Amphitryon

Landestheater Neustrelitz
Regie: Christoph Schroth

Obergott Jupiter nimmt die Gestalt des thebanischen Heerführers Amphitryon an, um mit dessen Frau Alkmene ins Bett gehen zu können – für Alkmene eine unvergessliche Liebesnacht. Für den echten Amphitryon wird die Heimkehr zum Albtraum: Statt der Komödie vom gehörnten Ehemann schrieb Heinrich von Kleist sehr frei nach Molière eine tragische Geschichte um Identität und Authentizität.

Anschließend Live-Musik mit „Colbinger“ im Foyer.

Kleist Forum / Großer Saal / 19.30 Uhr / Eintritt 16,- / 14,- Euro


Kleist-Museum / Einführung: Amphitryon / 18 Uhr / Eintritt frei

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Aufführung: Kohlhaas

piccolo Theater Cottbus
Regie: Reinhard Drogla

Der Händler Kohlhaas will mit seinen besten Pferden auf einen Markt in Dresden ziehen, wird aber von den Leuten des Junkers von Tronka festgehalten und zu dessen Burg gebracht. Als Pfand muss er zwei seiner Pferde und den Knecht zurücklassen. Die Pferde werden missbraucht, der Knecht aus der Burg gejagt. Kohlhaas klagt Wiedergutmachung ein, doch man verweigert ihm sein Recht. Getrieben von Unverständnis und Wut beginnt ein Amoklauf: Selbstjustiz für Gerechtigkeit. Michael Kohlhaas - ein kaltblütiger Mörder? Ein Terrorist? Ein Widerstandskämpfer?

Kleist Forum / Studiobühne / 10 Uhr und 19.30 Uhr / Eintritt 11,- / 9,- Euro

 

Ausstellungseröffnung: Den Heeren gefolgt.

Heinrich von Kleist in Böhmen. Kleist-Countdown 2009

Kleist reiste im Frühjahr 1809 nach Böhmen, um sich am österreichischen Krieg gegen Napoleon zu beteiligen – doch nicht als Offizier, sondern als Dichter und Journalist. Im Kreise gleichgesinnter Freunde kursierten seine dort entstandenen Texte in zahlreichen Abschriften, zu einer Veröffentlichung kam es jedoch nicht. Die Exposition stellt diese „vaterländischen“ Werke in ihren historischen Kontext und schaut zurück auf Kleists Leben und Werk vor 200 Jahren.

Kleist-Museum / 16 Uhr / Eintritt zur Eröffnung frei

 

Open-Air-Aufführung: Michael Kohlhaas in Tempelberg

Ein partizipatives Theaterprojekt von Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder) mit Grotest Maru und dem Theater des Lachens Frankfurt (Oder), mit Kulturen e.V. (Müncheberg), Förderverein Tempelberger Kirche e.V. und zahlreichen ortansässigen Personen und Vereinen

Regie: Ursula Maria Berzborn
Co-Regie & Projektleitung: Benno Plassmann

Kleists Novelle geht auf einen historischen Kohlhaas zurück, der in Tempelberg, im heutigen Landkreis Oder-Spree, geboren wurde. In „Michael Kohlhaas“ zeichnet Kleist das Leben des „rechtschaffenen” Mannes nach, der im Kampf für sein persönliches Recht alles riskiert. Von Station zu Station folgen wir dem kleistschen Helden auf seinen verschlungenen Wegen durch die Gemeinde Tempelberg – bis hin zum Richtplatz.

Gemeinde Tempelberg / 19 Uhr / Eintritt frei / Angebot: Busshuttle von Frankfurt (Oder) nach Tempelberg für 10,- Euro (Anmeldung unter 0335. 40 10 120).


Mit freundlicher Unterstützung von we-ef

Kleist-Museum / Einführung: Michael Kohlhaas / 18 Uhr / Eintritt frei

 

Kino im Kleist Forum: Willenbrock

Film nach dem gleichnamigen Roman von Christoph Hein
Regie: Andreas Dresen
Darsteller: Axel Prahl, Inka Friedrich, Anne Ratte-Polle, Dagmar Manzel u.a.

Der erfolgreiche Gebrauchtwagenhändler Bernd Willenbrock (Axel Prahl) weiß das
Leben zu nehmen, ist verheiratet und ein Filou. Er lebt in einer scheinbar sicheren und überschaubaren Welt. Doch dann reißt ihn ein brutaler Überfall unerwartet aus seinen Gewohnheiten. Verzweifelt versucht er, die Kontrolle über sein Leben wiederzuerlangen. Eine geschenkte Pistole ändert alles… Dresen verfilmte wenige Jahre nach seinem Frankfurter Erfolgsfilm „Halbe Treppe“ Christoph Heins gleichnamigen Roman, dessen Parallelen zu Kleists Kohlhaas unverkennbar sind.

Kleist Forum / Konferenzraum 2 / 21 Uhr / Eintritt frei

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Aufführung: Käthchen - Das Femgericht

Chorisches Open-Air-Theater nach Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“
Koproduktion mit theater 89
Singakademie Frankfurt (Oder)
Ökumenische Kantorei Frankfurt (Oder)
Kammerchor Adoramus Slubice
Fanfarengarde Frankfurt (Oder)
Feuerwehrorchester Frankfurt (Oder) u.v.a.

Regie: Hans-Joachim Frank
Komposition und Musik: Wolfgang Mitterer
Musikalische Leitung: Rudolf Tiersch
Ausstattung: Klaus Noack

Das Käthchen von Heilbronn, Tochter eines begüterten Bürgers, lässt alles stehen und liegen, verlässt Vater und Bräutigam, folgt einem Traum und wird zuletzt kaiserliche Prinzessin von Schwaben… Was klingt wie ein Märchen oder eine Heiligensage lässt als chorisches Theaterspektakel in den Köpfen der Spieler und Zuschauer Bilder entstehen, die reale Gegebenheiten und Bürger Frankfurts und Slubices einbeziehen. Chor, Choreografie und eine eigens dafür komponierte Musik (Uraufführung!) tragen den Rhythmus der kleistschen Sprache.

ab 18 Uhr Markttreiben, 19.30 Uhr Kleist-Andacht mit Pfarrerin Katharina Falkenhagen auf dem Marktplatz

Marktplatz Frankfurt (Oder) / 20 Uhr / Eintritt frei


Kleist-Museum / Einführung: Das Käthchen von Heilbronn / 18.30 Uhr / Eintritt frei

 

Ausstellungsführungen: Heinrich von Kleist, Leben und Werk

Kleist-Museum / Sa., 17.10. und So., 18.10., jeweils 14 Uhr / 1 Euro (zzgl. Eintritt).


Ständige Ausstellung „Heinrich von Kleist (1777-1811). Leben – Werk – Wirkung. Blickpunkte“, täglich 10 Uhr bis 20 Uhr / Eintritt 3,- (erm. 2,-) Euro

 

„Er singt die Lust, für’s Vaterland zu streiten“

Kleists politische Texte des Jahres 1809

Im Frühjahr 1809 wuchs die Hoffnung, Preußen könne sich gegen die französische Fremdherrschaft erheben. In diesen Monaten schrieb Heinrich von Kleist für seine geplante patriotische Zeitschrift „Germania“ unterschiedliche Texte: kriegerische Gedichte, idealistisch gefärbte Aufsätze und Satiren wie den „Brief eines rheinbündischen Offiziers an einen Freund“. Diether Jäger, langjähriger Schauspieler am Frankfurter Kleist-Theater, führt die journalistischen Texte zusammen und präsentiert eine weitgehend unbekannte Seite Kleists.

Kleist-Museum / 21.30 Uhr / Eintritt 5,- (erm. 3,-) Euro

 

Lauscherlounge: Prima Vista Kleist

Spontane Live-Lesung mit Detlef Bierstedt, Michael Pan & Cathlen Gawlich

Die „Prima Vista“ der Lauscherlounge Berlin ist eine Lesung, bei der alles gelesen wird, was das Publikum mitbringt: die Lieblingszitate aus kleistschen Werken, Selbstverfasstes zum großen Dichter oder Back- und Kochrezepte. Die Sprecher können sich nicht vorbereiten. Einzige Bedingung: Die Lesezeit darf jeweils nicht länger als 15 Minuten betragen. Detlef Bierstedt, Michael Pan und Cathlen Gawlich begeben sich auf die Suche nach „ihrem” - und Ihrem! - Kleist.

Anschließend Live-Musik mit „Jack Novelle”.


Kleist Forum / Foyer / 21.30 Uhr / Eintritt 5,- Euro

 

Aufführung: Perpetuum Mobile

Wandertheater Ton und Kirschen
Regie: David Johnston, Margarete Biereye

Menschentheater als Puppenspiel, Puppentheater als Menschenspiel: Sieben Künstler und eine ganze Schar von Puppen und Marionetten lassen die Grenzen zwischen Schein und Sein, zwischen Bewegendem und Bewegten verschwimmen. Wer lenkt da wen? Ein Zitat aus Kleists Aufsatz „Über das Marionettentheater“ dient als Leitmotiv für dieses traumartige, fantastische Material- und Bewegungstheater.

Marienkirche / 21.30 Uhr / Eintritt 8,- Euro

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Konzertlesung: Dichterstadt Prag

Heinrich von Kleist wollte 1809 eigentlich nach Wien, blieb dann aber wegen der Kriegsereignisse einige Monate in Prag. Wie viele andere Künstler vor und nach ihm logierte er auf der „Kleinen Seite“ nahe der Moldaubrücke. Anhand von Briefen, Reisebeschreibungen und Autobiografien bekannter und weniger bekannter Autoren von Kleist bis Kafka zeichnet die Konzertlesung das Bild einer inspirierenden Stadt. Die aus Film und Fernsehen bekannte Schauspielerin Julia Jäger, die in Frankfurt (Oder) aufgewachsen ist, liest im Kleist-Museum. Untermalt wird die Lesung vom tschechischen Duo Marta Vávrová (Sopran) und Petr Vašíèek (Klavier), das Kompositionen der sogenannten böhmischen Kleinmeister vorstellt.

Kleist-Museum / 16 Uhr / Eintritt 10,- (erm. 8,-) Euro

 

Aufführung: Achtzehn Einhundertneun Lichtenhagen

Schauspiel von Anne Rabe (Kleist-Förderpreisträgerin 2008)
Uraufführung
Theater Chemnitz
Regie: Julia Kunert

Ein junger Mann, der die DDR nur sieben Jahre lang erlebte, bevor es sie nicht mehr gab, und der seine Erinnerungen größtenteils über die Elterngeneration speist, will einen kurzen und unaufwändigen Dokumentarfilm über seine Familie in Rostock-Lichtenhagen drehen, um sich damit an der Filmhochschule zu bewerben. Ungewollt kommt er dabei einer schmerzhaften Vergangenheit auf die Spur, die er selbst bisher geleugnet hat. Äußerst differenziert entwirft das Stück familiäre Situationen, in denen nicht die Schuldfrage gestellt wird, sondern biografische Leerstellen einer jungen Nachwendegeneration zur Disposition stehen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „20 Jahre Mauerfall”

Kleist Forum / Studiobühne / 19.30 Uhr / Eintritt 11,- / 9,- Euro

 
Veranstalter
Messe und Veranstaltungs GmbH - Partner der Kleist Festtage 2009 Kleist-Museum - Partner der Kleist Festtage 2009
Partner
Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt - Partner der Kleist Festtage 2009 Kleist - Partner der Kleist Festtage 2009 antenne brandenburg - Partner der Kleist Festtage 2009 radioeins - Partner der Kleist Festtage 2009 Märkische Oderzeitung - Partner der Kleist Festtage 2009 kulturland brandenburg - Partner der Kleist Festtage 2009 Sparkasse Brandenburg - Partner der Kleist Festtage 2009