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ERÖFFNUNG DER KLEIST-FESTTAGE

VERLEIHUNG KLEIST-FÖRDERPREIS FÜR JUNGE
DRAMATIKERINNEN UND DRAMATIKER 2018

Eröffnung durch René Wilke, Hannah Lotte Lund, Anette Handke, Florian Vogel
Preisverleihung an Lars Werner
Laudatio von Armin Petras

DO. 11.10. | 18:30
Kleist Forum · Foyer
Eintritt frei

Jährlich wird der international anerkannte und renommierte Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker gemeinsam durch die Kleiststadt Frankfurt (Oder), die Dramaturgische Gesellschaft Berlin, die Ruhrfestspiele Recklinghausen und das Kleist Forum verliehen. Der mit 7.500 EUR dotierte Kleist-Förderpreis geht 2018 an Lars Werner für sein Stück WEISSER RAUM
Die Frankfurter Premiere der Uraufführungsinszenierung, produziert vom Théâtre National du Luxembourg in Koproduktion mit dem Kleist Forum Frankfurt (Oder) und den Ruhrfestspielen Recklinghausen, findet im Anschluss an die Preisverleihung statt.

Lars Werner wurde 1988 in Dresden geboren. Er studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und Sculpture am Camberwell College in London. In Leipzig betrieb er mit Freunden die Kunst- und Musikräume Goldener Buergersteig und nullunendlich und war Teil des Künstlerkollektivs Many People. Von 2014 bis 2018 war Lars Werner Student des Szenischen Schreibens an der Universität der Künste Berlin. Seit  2015 organisiert er zusammen mit Eva Hüster die Szenische Lesereihe Glanzoderharnisch, die an wechselnden Orten in Berlin läuft. Von 2016 bis 2017 war Lars Werner Stipendiat der Contemporary Arts Alliance Berlin. Lars Werners Stücke liefen, meist in Werkstattinszenierungen, bisher an folgenden Häusern: Deutsches Theater Berlin, P14-Volksbühne, Ballhaus Ost und Hans Otto Theater Potsdam. Im Oktober 2017 eröffnete Lars Werner unter dem Dach der Kulturstätte Zukunft am Ostkreuz das Berliner Ringtheater. Das Theater widmet sich verstärkt neuer Dramatik, sowie neuen performativen Formen und hat eine kollektive Organisationsstruktur.
Lars Werner lebt und arbeitet in Berlin.

In der Jury-Begründung heißt es: »Mit schonungsloser Genauigkeit zeigt der Dresdner Autor Lars Werner in seinem Stück WEISSER RAUM eine Welt, in der Rechtspopulismus den Alltag bestimmt. In schlichten, höchst präzisen Dialogen entstehen Figuren, deren Sprache vertraut und gleichermaßen abstoßend ist. Es ist die Nähe zu den Menschen am Boden der Gesellschaft, die sich – im Versuch nicht ganz abzurutschen – an ihren äußersten Rändern festhalten. Und Lars Werner gibt ihnen Raum, ohne sie zu entschuldigen oder zu verurteilen. Ein gefährlicher, verstörender und kontroverser Text, dessen Aktualität eine Bereicherung für das Theater ist. Lars Werner ist ganz nah ran gegangen an die ganz anderen.«

Foto: Nicolas Lehni

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