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ODER: WARUM KLEIST BEI DER DEFA (FAST) NICHTS WURDE.

Film und Diskussion: Ein Themenabend zu den Kleist-Festtagen 2018

FR. 12.10. | 17:00
Kleist-Museum
Tickets: 5,- € / 3,- € / 2,50 € mit Festivalpass

Filmstill: Jungfer, Sie gefällt mir; DEFA-Stiftung

Allein zum Kohlhaas gab es fünf Anläufe, Klaus Schlesinger saß zehn Jahre am Kleist-Stoff: Der Themenabend widmet sich der durchaus wider­sprüchlichen Situation Kleists im DDR-Filmschaf­fen. Wir fragen, wie die DEFA sich um Kleist-Stoffe bemühte und warum in der Regel aus ihnen nichts wurde, welche Beweggründe es für das DDR-Fern­sehen gab, seine Dramen zu Fernsehspielen zu machen, und welche Besonderheiten diese insze­nierten Kleist-Wirklichkeiten aufwiesen.

Zur Diskussion zeigen wir Auszüge aus: Käthchen von Heilbronn 1979; Prinz Friedrich von Homburg (1989, Regie: Fritz Bornemann, mit Ulrich Mühe in der Titelrolle) oder Der zerbrochne Krug (1990, Regie: Gerd Keil, mit Horst Drinda in der Rolle des Dorfrichters Adam) und natürlich aus der „sträf­lich frei“ nach Kleist entstandenen DEFA-Adaption Jungfer, Sie gefällt mir (1969, Regie: Günter Reisch).

Es diskutieren: Ralf Schenk (Vorstand der DEFA-Stiftung), Dieter Wolf (Dramaturg und früherer Leiter der Künstlerischen Arbeits­gruppe „Babelsberg“ der DEFA), Astrid Köhler (Literaturwissenschaftlerin)
Moderation: Detlef Kannapin

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Veranstalter
Messe und Veranstaltungs GmbH - Partner der Kleist Festtage 2011 Kleist-Museum - Partner der Kleist Festtage 2011
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antenne brandenburg - Partner der Kleist Festtage 2017 radioeins - Partner der Kleist Festtage 2017 Märkische Oderzeitung - Partner der Kleist Festtage 2017
Partner & Förderer
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