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Ein Film von Eric Rohmer nach der unerhörten Erzählung von Heinrich von Kleist

SO. 21.10. | 14:00
Kleist-Museum
Tickets: 8,- € / 6,- € / 4,- € mit Festivalpass
Inklusive Kaffee und Gebäck

Im Anschluss
KLEIST-CAFÉ im Kleist-Museum

Filmstill: Die Marquise von O . . . .

»1799: Eine schuldlos von einem russischen Grafen geschwängerte Marquise wird, nachdem ihr Zu¬stand ruchbar geworden ist, von den Eltern des Hauses verwiesen. Heinrich von Kleists Novelle wurde in Éric Rohmers sensibler Verfilmung zum demonstrativen Gegenteil eines sentimentalen Dramas. Mit Sinn für die Absurdität der Geschichte legt Rohmer die ironische Moralkritik der Vorlage bloß, um daraus ein heiteres Plädoyer für die praktizierte Menschlichkeit jenseits bürgerlicher Konventionen zu entwickeln.« (Lexikon des inter-nationalen Films) Die deutsch-französische Koproduktion lief im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 1976, wurde für die Goldene Palme nominiert (die dann an Martin Scorseses Taxi Driver ging) und mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Die in deutscher Sprache gedrehte Literaturverfilmung, nachträglich französisch und englisch synchroni¬siert, setzt in ebenso klaren wie stimmigen Bildern die – indirekten – Dialoge der Erzählung in Szene. »Kleists Text Wort für Wort zu folgen, ist das Leit¬motiv unserer Verfilmung!« betonte Éric Rohmer. In der bis in Nebenrollen hochkarätig besetzten meisterlichen filmischen Inszenierung brillieren Edith Clever als Marquise von O…. und Bruno Ganz als Obristlieutenant Graf F….

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Veranstalter
Messe und Veranstaltungs GmbH - Partner der Kleist Festtage 2011 Kleist-Museum - Partner der Kleist Festtage 2011
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