VERLEIHUNG KLEIST-FOERDERPREIS FUER JUNGE DRAMATIKERINNEN UND DRAMATIKER 2019

Wann:
17. Oktober 2019 um 18:30
2019-10-17T18:30:00+02:00
2019-10-17T18:45:00+02:00
Wo:
Kleist Forum - Foyer
Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)
Preis:
Kostenlos

Eröffnung durch René Wilke, Hannah Lotte Lund, Anette Handke, Florian Vogel
Preisverleihung an Peter Thiers
Laudatio von Katharina Gericke

Jährlich wird der international anerkannte und renommierte Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker*innen gemeinsam durch die Kleiststadt Frankfurt (Oder), die Dramaturgische Gesellschaft Berlin und das Kleist Forum Frankfurt (Oder) verliehen. Der mit 7.500 EUR dotierte Kleist-Förderpreis 2019 geht an Peter Thiers für sein Stück Warten auf Sturm. Im Anschluss an die Preisverleihung findet die Frankfurter Premiere der Uraufführungsinszenierung, produziert vom Staatstheater Cottbus in Koproduktion mit dem Kleist Forum, statt.

Peter Thiers, 1991 in Gera geboren, studierte Dramaturgie an der HMT Leipzig sowie der HfMT Hamburg. 2011 veröffentlichte er den mehrfach ausgezeichneten Poetry Film Schlaf.Störung, bis 2014 war er Mitglied der Leipziger Lesebühne Stubenreim. Sein Poetry Film Echo wurde im Wettbewerbsprogramm des DOK Leipzig 2014 gezeigt. Er war Teilnehmer mehrerer Campusprogramme, u. a. des Fast Forward Braunschweig sowie der Ruhrtriennale. Im Herbst 2016 lud das Generalkonsulat Danzig seine Regiearbeit Tod eines Jägers zur Deutschen Woche nach Polen ein, 2017 war er Stipendiat des Literaturhaus Rostock.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist er fester Regieassistent am Thalia Theater Hamburg.

In der Jurybegründung heißt es:
»Peter Thiers verweist auf das unermessliche Potential des Theaters, eben nicht nur wirklichkeitsabbildend, sondern auch seismographisch und utopisch zu sein. Der Autor verfügt dabei selbst über ein schier unermessliches Arsenal an phantastischen Einfällen und schafft es, die unbändige Energie seiner Figuren und Situationen kraftvoll zu zeichnen. Dieses monumentale Debüt ist eine überzeugende Parabel des modernen Arbeitslebens und geht weit über die bloße Beschreibung einer Klassengesellschaft hinaus.«